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Herbold / Kölbach gewinnen ADAC Wikinger Rallye
Wallenwein übernimmt DRM Führung – Bernhard mit erster DRM-Bestzeit
Strahlender Sonnenschein, fast 100 Starter aus vier Nationen, darunter die Top-Piloten aus Deutschland und Dänemark, anspruchsvolle Wertungsprüfungen in Angeln, dem ‚hügeligen Land’ mit einem riesigen Zuschaueransturm und nicht zuletzt ein Rallye-Fest auf dem zum Service-Platz umfunktionierten Marktplatz inmitten von Süderbrarup: Die ADAC Wikinger Rallye (24. – 26. März 2011) zeigte sich von ihrer attraktivsten Seite.
Schon beim Shakedown, dem letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen am späten Donnerstag, zeigte sich das sportliche Potential der nördlichsten Rallye Deutschlands. Der Thüringer Olaf Dobberkau, im Porsche 911 GT3 einer der vielen Favoriten auf den Gesamtsieg formulierte: „Eine wunderschöne Strecke, das ist der selektivste Shakedown den ich bis jetzt gefahren bin. Und er hat alles, was die Schwierigkeiten dieser Rallye ausmacht. Hier ist sowieso das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Co-Pilot extrem wichtig.“ Nach der Besichtigung der Strecke ging es dann am Freitag ab 18.00 Uhr auf dem Markplatz in Süderbrarup endlich los. Vier anspruchvolle Prüfungen standen vor der Übernachtungspause auf dem Programm. Auf der Startrampe schickte Bürgermeister Johannes Peter Hennigsen die Teilnehmer auf die Reise. „Die ADAC Wikinger Rallye ist für Süderbrarup und die ganze Region ein großer Gewinn, deshalb unterstützen wir die Veranstalter gerne. Eigentlich sollte ich hier nur die Spitze starten, aber jedes der 97 Teams hat es verdient, dass ihnen der gebührende Respekt gewährt wird, deshalb blieb ich bis zu den letzten Teilnehmern.“
Der Auftaktlauf zur Deutschen und Dänischen Rallye-Meisterschaft wurde sportlich zu einer Solovorstellung für Felix Herbold (Ismaning) und seinen Winterwerber Co-Piloten Michael Kölbach. Auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen fuhren sie im Ford Fiesta S2000 elf von zwölf möglichen Bestzeiten und waren mit einer Gesamtfahrzeit von 1:18:58,4 Stunden um mehr als 2 Minuten schneller als der beste Verfolger. Der 25-jährige ADACYoungster Felix Herbold war nach seinem Erfolg begeistert, aber fast sprachlos: „Ich weis gar nicht was ich sagen soll. Ich kann es kaum glauben.“ Co Michael Kölbach ergänzt: „Das sind hier schon sehr anspruchsvolle Prüfungen. Für den Co-Piloten ist es sehr schwierig, bei den vielen Kuppen und Kurven den Überblick zu behalten und den richtigen Zeitpunkt für die Ansagen zu finden.“
Bei seiner Premiere in der DRM entriss Rundstrecken-Profi und Porsche-Werkspilot Timo Bernhard (Dittweiler) mit Co Marco Glasen (Freisen) Herbold im Porsche 911 GT3 auf der letzen WP die einzige Bestzeit. Das Podium vervollständigten die Dänen Brian Madsen / Jens-Christian Anker und Christian Jensen / Sören Tönborg in ihren beiden Peugeot 207 S2000. Mit dem vierten Gesamtrang und dem klaren Sieg in der Division 2 eroberten Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart / Laubach) im Subaru Impreza mit 29 Punkten die DRM-Führung. Im kleinen Citroën C2R2max sicherten sich Lars Mysliwietz / Oliver
Schumacher (Nalbach / Fluterschen) den Sieg in der Division 4. Durch die Zusatzpunkte für den neunten Gesamtrang liegen sie in der DRM-Wertung nun auf Rang zwei (24 Punkte) vor den vierfachen Deutschen Rallyemeistern Hermann Gaßner / Siggi Schrankl (Surheim/Obing) mit 23 Zählern. Der nächste Lauf zur DRM findet vom 15.-16. April bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg in Schlitz statt.
Begeisterter Wallenwein übernimmt DRM-Führung
Sandro Wallenwein strahlte auf der Zielrampe in Süderbrarup: „Das ist doch ein gelungener Einstand in die neue DRM-Saison. Und nach dem ersten Lauf habe ich noch nie die DRM angeführt“, erläuterte der Stuttgarter, der zuletzt dreimal in Folge Vize-Meister wurde. „Wir sind im Subaru Impreza bestes Nicht-Super 2000-Team und haben unsere Division klar gewonnen. Natürlich wäre ich noch gerne aufs Podium gefahren, aber das Risiko dazu war zu groß.“ Mit einem Schlussspurt, „am Freitag war ich einfach zu langsam“ fuhr der vierfache Meister Hermann Gaßner noch auf Gesamtrang fünf. Welches Potential in der Kombination Gaßner mit Co Siggi Schrankl und dem Mitsubishi Lancer Evo X steckt, unterstrichen sie mit der zweiten Gesamtzeit in der zehnten Prüfung. In der Meisterschaft liegen sie jedoch einen Zähler hinter Mysliwietz / Schumacher, die im Citroën C2R2max die Division vier klar für sich entschieden und auf den sensationellen neunten Gesamtrang nach vorne fuhren. „Als ich am Anfang hier hingefahren bin hatte ich nicht so ein gutes Gefühl und bin dementsprechend erleichtert, dass ich hier die Klasse gewinnen konnte. Aber die Jungs in der Division 4 sind verdammt stark. Das wird im Laufe des Jahres noch richtig eng.“
Timo Bernhard musste bei seiner DRM-Premiere die Freitagsetappe auf der vierten Prüfung vorzeitig beenden – der Keilriemen zur Wasserpumpe war gerissen. Die daraus resultierende Strafzeit warf den Porsche-Werkspiloten ins Nirvana der Gesamtwertung zurück. Wie schon bei dem defekten Anlasser nach dem Shakedown sorgte sein Team für die Reparatur. Am Samstag kämpfte sich der Saarländer mit Top-5-Zeiten wieder nach vorne, bis ihm in der letzten Wertungsprüfung die erste Gesamtbestzeit in der DRM gelang. „Diese Bestzeit wollte ich unbedingt. Auf dem ersten Durchgang der Prüfung bin ich kurz vor dem Ziel leicht rausgerutscht. Aber für mein Team, die hier einen so tollen Job gemacht haben wollte ich einfach diese Belohnung. Es hat dann im zweiten Anlauf geklappt, obwohl ich mir auf den letzten Metern noch einen Plattfuß vorne rechts eingefahren habe.“
Einige DRM-Piloten mussten trotz toller Leistungen ohne DRM-Zähler die Heimreise aus dem hohen Norden antreten. Der Sachse Carsten Mohe lag im neuen
Renault Megane RS auf dem achten Gesamtrang als er nach einem Ausritt aufgeben musste. Der Bayer Robert Pritzl rangierte im Subaru Impreza in der Spitzengruppe der Division 2, als er in WP sechs ebenfalls in einem der vielen Gräben entlang der Prüfungen in Angeln, dem hügeligen Land, seine Hoffnungen versenkte.
‚Kleine’ ganz vorne dabei
Durch die Siege in der Division 5 und 6 fuhren sich zwei Teams mit jeweils 20 Punkten aus den vermeintlich kleineren Divisionen in die Top-5 der DRM-Zwischenwertung. Marijan Griebel (22, Hahnweiler) und Co-Pilot Alexander Rath (Korlingen) gewannen im Suzuki Swift bei ihrer DRM-Premiere die
Division 5. „Die Strecken hier sind sehr selektiv, dies ist vor allem auch für die Beifahrer eine große Herausforderung. Es macht deshalb wahnsinnig viel Spaß hier zu fahren“, erklärte der Mittelrhein-Youngster. Die Diesel-Division ging an Michael Abendroth / Frank Oschmann im Fiat Punto Abarth: „Wir haben unser Dieselprojekt sehr kurzfristig gestartet. Und einen Tag vor Nennungsschluss beschlossen, dass wir hier fahren. Insgeheim habe ich schon gehofft hier in der Division vorne mitfahren zu können. Hätte aber nicht erwartet, dass wir hier gleich gewinnen können.“ Den zweiten Rang sicherten sich die Nordhessen Björn Mohr / Oliver Becker (Opel Astra GTC). Die aktuellen Titelträger der HJS-Dieselmasters übernahmen auch nach dem ersten Saisonlauf 2011 sofort wieder die
Führung. „Ich freue mich riesig schnellster HJS-Diesel zu sein und würde natürlich gerne dieses Jahr die HJS Dieselmasters wieder gewinnen können.“
Die Divisionen 7 – 9
Für die Fahrzeuge, deren Sportzulassung bereits abgelaufen ist, gibt es – je nach Leistungsstärke – Punkte in den Divisionen 7 bis 9. Die stärkste Division
9 ging an den Holsteiner Landwirt Kai-Dieter Kölle mit Co-Pilotin Bianca Hutzfeldt im Porsche 911 Carrera. Hier waren lange der Hamburger Jan Becker (Subaru Impreza WRX) und der Hunsrücker Georg Berlandy (BMW M3) in der Spitze, bis sie mit Motorschaden (Becker) bzw. nach einem Ausritt aufgeben mussten. In der Division 8 siegten die Hessen Marcel Mahr-Graulich / Nadja Hartung im Mitsubishi Lancer. Die kleinste Division ging an Nils Heitmann / Daniel Hammerich (Hamburg / Gettdorf). Die amtierenden ADAC Rallyemeister sicherten sich so ihre ersten DRM-Punkte.
Riesiges Interesse überlastete Internet
Wer während der Freitagsetappe im Internet die Live-Zeiten verfolgen wollte musste teilweise sehr geduldig sein. Denn mehrfach ging einfach nichts mehr. „Wir hatten zeitweise über 9.500 Zugriffe zeitgleich – so etwas gab es noch nie“, erklärte Zeitnahme-Chef ‚Winni’ Weber. Über Nacht wurde die Website nun so umprogrammiert, dass heute keine Probleme mit der Darstellung mehr entstehen dürften. Das gleiche Problem meldete am Freitag der Veranstalter, teilweise war old.wikinger-rallye.de nicht mehr erreichbar.
Auch hier wurde die Website in der Nacht zum Freitag auf einen leistungsstärkeren Server verlegt und dient so nun wieder allen als sichere Informationsquelle.
Die Wikinger im TV
Bewegte Bilder von der ADAC Wikinger Rallye 2011 gibt es diese Woche gleich zweimal im TV: Sport1 sendet am Mittwoch, 30.03. um 23.15 Uhr einen Beitrag in der Sendung Motorsport-News. Der NDR sendet am Donnerstag (31.3.) ab 18.15 Uhr einen Beitrag über den Holsteiner Landwirt Kai-Dieter Kölle. Sie begleiteten ihn auch auf seinem Weg im Porsche 911 Carrera zum Divisionssieg bei den Wikingern.
Die Stimmen vom Rallye-Wochenende:
1 – Sandro Wallenwein / Marcus Poschner, D/D, Subaru Impreza N 15
“Die neuen Prüfungen der Wikinger Rallye sind noch schneller und flüssiger als sie es letztes Jahr waren. Das kommt meinem Fahrstil zu Gute. Ich wäre natürlich noch gerne Dritter geworden, aber Christan Jensen war in seinem Super 2000 Auto nicht zu halten. Für mich ist das ein perfekter Einstand in die DRM und ich freue mich, als Führender zur Hessen Rallye fahren zu können.”
2 – Hermann Gaßner / Siegfried Schrankl, D/D, Mitsubishi Evo X
„Ich konnte gegen Ende noch mal deutlich schneller werden. Ich würde sagen dann habe ich doch noch ein versöhnliches Ende mit dieser Rallye gefunden.“
4 – Dirk Riebensahm / Kendra Stockmar, D/D, Mitsubishi Lancer Evo 9
„Auf diesen anspruchsvollen Wertungsprüfungen haben wir an dem Wochenende sehr viel gelernt. Die Rallye ist wirklich extrem anspruchsvoll. Hier muss der Schrieb und das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Co wirklich gut stimmen.“
6 – Torben Nebel / Frank Römer, D/D, Subaru Impreza
„Ich hätte nicht gedacht, dass es hier im Norden so viele Kuppen und Berge gibt.“
7 – Timo Bernhard / Marco Glasen, D/D, Porsche 911 GT 3
„Diese Bestzeit wollte ich unbedingt. Auf dem ersten Durchgang der Prüfung bin ich kurz vor dem Ziel kurz rausgerutscht. Aber für mein Team, die hier einen so tollen Job gemacht haben wollte ich einfach diese Belohnung. Es hat dann im letzten Anlauf geklappt, obwohl ich mir auf den letzten Metern noch einen Plattfuß vorne rechts eingefahren habe.“
8 – Carsten Mohe / Katrin Becker, D/D, Renault Megane RS
Ausfall durch Unfall in WP 9, zuvor sagte der Sachse: „Wikinger Rallye: Es gibt in Deutschland nicht wirklich was Vergleichbares. Ich bin wahnsinnig erleichtert, dass das neue Auto so konkurrenzfähig ist. Wir sind ja erst noch am Anfang. Auf der zweiten Prüfung mussten wir ein bisschen Tempo rausnehmen, weil Katrin keine Stimme mehr hatte und ich nicht mehr alles verstanden habe.“
9 – Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher, D/D, Citroen C2R2max
„Als ich am Anfang hier hingefahren bin hatte ich nicht so ein gutes Gefühl und bin dementsprechend erleichtert, dass ich hier die Klasse gewinnen konnte. Aber die Jungs in der Division 4 sind verdammt stark. Das wird noch richtig eng.“
19 – Björn Mohr / Oliver Becker, D/D, Opel Astra GTC
„Ich freue mich riesig schnellster HJS Diesel zu sein und würde natürlich gerne dieses Jahr die HJS Dieselmasters wieder gewinnen können.“
20 – Alois Scheidhammer / Willi Trautmannsberger, D/D, Opel Astra GTC
„Selbst wenn die Wikinger Rallye noch 1000 km weiter von zu Hause weg wäre hätte es sich gelohnt hier zu fahren. Schöne Plätze wo man auch noch geil Rallye fahren kann sind immer eine Reise wert.“
33 – Brian Madsen / Jens Christian Anker, DK/DK, Peugeot 207 S2000
„Am Samstagmorgen hatten wir Bremsprobleme und ich bin dadurch leicht abgeflogen. Nach der Reparatur im Service war wieder alles ok. Aber aus eigener Kraft konnte ich nicht nach vorne fahren, denn der Felix ist nicht normal.“
34 – Felix Herbold / Michael Kölbach, D/D, Ford Fiesta S2000
„Ich weiß überhaupt nicht was ich sagen soll. Dass ich bei so einem starken Starterfeld 11 von 12 Bestzeiten fahren konnte, kann ich kaum glauben.“
35 – Christian Jensen / Søren Tøndborg, DK/DK, Peugeot 207 S2000 EVO
„Die Zeiten an der Spitze kann ich nicht mitgehen. Aber das ist in Ordnung so, denn ich bin lange nicht mehr gefahren.“
38 – Max Christensen / Ole R. Frederiksen, DK/DK, Subaru Impreza
„Großartige Prüfungen und das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder hierher kommen.“
39 – Peter Corazza / Ronald Bauer, D/D, Mitsubishi Lancer EVO 9
„Seit Dezember habe ich mein Auto richtig am Laufen. Der geht jetzt besser als der Vorgänger. Und ich denke, dass ich jetzt wieder konkurrenzfähig bin. Die Prüfungen hier sind sehr selektiv. Speziell im Dunkeln, das ist eine große Herausforderung.“
42 – Kim Madsen / Kasper Sørensen, DK/DK, Mitsubishi Lancer Evo 7
„Die vielen Kurven und Kuppen sind wir in Dänemark gar nicht gewöhnt. Die Wikinger Rallye ist mit nichts in Dänemark zu vergleichen.“
52 – Guido Imhoff / Sebastian Walker, D/D, VW Golf Kitcar
„Ich bin richtig froh, dass wir heute dank Super Rallye hier doch noch fahren konnten. Es hat riesig Spaß gemacht hier zu fahren obwohl ein gutes Ergebnis hier nicht mehr möglich war.“
58 – Kai-Dieter Kölle / Bianca Hutzfeldt, D/D, Porsche 911 Carrera
„Das Kamerateam, das mich begleitet motiviert mich natürlich besonders. Und fast wären wir ja auch bester Porsche geworden. Aber unser Auto ist ja sogar älter als Timo.“
50 – Georg Berlandy / Peter Schaaf, D/D, BMW M3
„Wir hatten gestern auf der Anfahrt hierher nach dem Elbtunnel einen Zahnriemenriss an unserem Servicefahrzeug. Ich habe den Motor zerlegt und festgestellt, dass es nicht mit einem Zahnriemenwechsel getan ist. Das größte Problem war dann ein passendes Leihfahrzeug mit Anhängerkupplung zu bekommen. Aber nach insgesamt 22 Stunden Fahrt waren wir dann doch hier und freuen uns nun auf den Start.“
ADAC Wikinger Rallye (24.-26. März 2011)
Endstand nach 12 Wertungsprüfungen (148,02 Kilometern)
1. Felix Herbold / Michael Kölbach (Ismaning / Winterwerb) Ford Fiesta S2000, Div. 1 1:18:58,4 Stunden.
2. Brian Madsen / Jens-Christian Anker (DK), Peugeot 207 S2000, Div. 1 + 2:04,0 Minuten.
3. Christian Jensen / Sören Tönborg (DK), Peugeot 207 S2000, Div. 1 + 2:20,2 Minuten.
4. Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart/Laubach), Subaru Impreza N15, Div. 2 + 2:47,3 Minuten.
5. Hermann Gaßner / Siggi Schrankl (Surheim/Obing) Mitsubishi Lancer, Div. 2 + 4:14,9 Minuten.
6. Max Christensen / Ole Frederiksen (DK), Subaru Impreza, Div. 2 + 5:21,4 Minuten.
7. Peter Corazza / Ronald Bauer (Oelsnitz/Neumark), Mitsubishi Lancer, Div. 2 + 6:01,1 Minuten.
8. Dirk Riebensahm / Kendra Stockmar (Andernach / Elchweiler) Mitsubishi Lancer, Div. 2 + 6:05:7 Minuten.
9. Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Nalbach / Fluterschen) Citroën C2R2max, Div. 4 + 6:46,8 Minuten.
10. Timo Bernhard / Marco Glasen (Dittweiler / Freisen) Porsche 911 GT3, Div. 1 + 7:44,4 Minuten.
Stand Deutsche Rallye-Meisterschaft nach 1 von 6 Läufen
1. Wallenwein / Poschner, Subaru Impreza STI, 29 Punkte
2. Mysliwietz / Schumacher, Citroën C2R2max, 24
3. Gaßner / Schrankl, Mitsubishi Lancer E10, 23
4. Griebel / Rath, Suzuki Swift Sport, 20
4. Abendroth / Oschmann, Fiat Punto, 20
6. Sulzinger / Spannbauer, Ford Fiesta R2, 16
7. Wiegand / Harloff, Suzuki Swift Sport, 15
7. Mohr / Becker, Opel Astra GTC 6 15
9. Riebensam / Stockmar-Reidenbach, Mitsubishi Lancer E9, 13
9. Bernhard / Glasen, Porsche 911 GT3, 13

Brian Madsen vinder DM-premieren i rally
Peugeot-køreren sluttede 16,2 sekunder foran Christian Jensen i Wikinger Rallye
Kampen om årets Mekonomen Rally Championship blev fredag og lørdag skudt i gang med ADAC Wikinger Rallye, der blev kørt øst for Slesvig syd for den dansktyske grænse. To danske mandskaber skilte sig ud. Brian Madsen/Jens Christian Anker, Slagelse/Smørum, holdt over samtlige 12 hastighedsprøver positionen som bedste danske hold, hvor de i mål var 16,2 sekunder foran Christian Jensen/Søren Tøndborg, Ans/Tøndborg. De to hold sluttede generelt som nummer to og tre i løbet, kun overgået af Felix Herbold/Michael Kölbach, begge Tyskland.
”Det var en super, super fin sæsonstart til trods for, at vi havde flere udfordringer, end vi havde regnet med, men vi er superglade for resultatet,” sagde Brian Madsen, efter at han på målrampen havde modtaget pokal og havde sikret sig de første 20 DM-point i 4WD-klassen. ”Vi måtte skifte bremser efter hver anden prøve, og det betød, at jeg ikke havde den bremseeffekt, som jeg gerne ville have, og det er meget udfordrende. Det ved alle rallykørere, og så begynder man at tvivle på det hele. For hver anden prøve måtte vi skifte bremserne, og så havde vi også to afkørsler, og dem er jeg ellers ikke kendetegnet for at have. Det har nok været en kombination af bremseproblemerne og om jeg har hørt efter noterne.” Grundlaget for sejren i DM-premieren sikrede Brian Madsen/Jens Christian Anker sig fredag aften, hvor de første fire af de i alt 12 hastighedsprøver blev kørt. Her fik de opbygget et forspring på 35 sekunder, som Christian Jensen/Søren Tøndborg så brugte lørdagen på at halvere.
”Det var fredag, at vi taber motorløbet, andet kan jeg vist ikke sige,” tilstod Christian Jensen. ”Vi kører med en helt ny bil, hvor der var mange småjusteringer med bilen, og vi var rustne og var bare ikke klar fra start.” Den danske del af ADAC Wikinger Rallye lignede en større triumf for familien Madsen. Lillebror Kim Madsen, Sorø, og dennes codriver Kasper Sørensen, Sorø, lå gennem størstedelen af løbet på tredjepladsen, men på næstsidste hastighedsprøve røg de ned som nummer fire – en placering som de ikke fik, da holdet udgik en kilometer inden mål! Det var Max Christensen/Ole R. Frederiksen, Svenstrup/Skibby, som passerede dem efter en noget svag start på løbet. ”På de sidste hastighedsprøver fik vi bilen til at køre ordentligt igen med de rigtige bremsepunkter,” siger Max Christensen. ”Jeg må nok indrømme, at vi ikke havde nået Super 2000-bilerne med de prøver, der er her i løbet. Det er meget snørklede prøver, som ligger godt til de biler, og samtidig synes jeg også, at vi mangler lidt effekt i vores bil.”
Benny Pedersen/Ditte Kammersgaard, Esbjerg/Grindsted, tog en overraskende fjerdeplads blandt danskerne og sikrede sig dermed føringen i Danmarksmesterskabet i tunet national, mens Frank Nielsen/Børge Jensen, begge Odder, med en sjetteplads lagde sig i front for 2WD-mesterskabet. I klassen for standard national er det søn-og-far-parret Morten og Frits Grove Nielsen, begge Fårvang, der nu fører. Endnu en overraskelse sørgede DM-debutanterne Heino Mejer/Christian Fisker, Horsens/Østbirk, for, da de i deres klassiske Volvo blev næstbedste danske hold.
Næste afdeling af Mekonomen Rally Championship køres i maj ved Juelsminde
Resultatet af første afdeling af Mekonomen Rally Championship:
1. Brian Madsen/Jens Christian Anker, Slagelse/Smørum, Peugeot 207 Super 2000, 1:21:02,4
2. Christian Jensen/Søren Tøndborg, Ans/Tøndborg, Peugeot 207 Super 2000, 1:21:18,6
3. Max Christensen/Ole R. Frederiksen, Svenstrup/Skibby, Subaru Impreza, 1:24:19,8
4. Benny Pedersen/Ditte Kammersgaard, Esbjerg/Grindsted, Peugeot 106, 1:26:44,1
5. Heino Mejer/Christian Fisker, Horsens/Østbirk, Volvo 242 Turbo, 1:27:22,8
6. Frank Nielsen/Børge Jensen, Odder/Odder, Citroen C2 R2 Max, 1:27:34,2
7. Jens Chr. Pilgaard/Carsten Bjerregaard, Holstebro/Holstebro, Mitsubishi Lancer Evo 9 1:28:57,4
8. Lars Kragh/Jess Larsen, Køge/Sorø, Porsche 996 GT3, 1:28:58,0
9. Jesper Bisted/Leif Heick, Horsens/Hejnsvig, Peugeot 206 Super1600, 1:29:37,6
10. Kurt Mejer/Bo Mølgaard Jensen, Horsens/Barrit, Volvo 242, 1:29:57,7










